Warum nicht – utopische Gedanken für eine bessere Welt

Manchmal ist es zum Mäusemelken: Die Antworten auf die dringendsten Fragen unserer Gegenwart und unserer Zukunft liegen auf dem Tisch, aber niemand scheint danach zu greifen und eine besserer Welt damit zu gestalten.

In diesem Beitrag schreibe ich immer wieder Beobachtungen auf und stelle die Frage dazu, warum „wir“ es eigentlich einfach besser machen ?

Mit „wir“ bist natürlich auch „Du“ gemeint und „ich“.

Manchen Dinge können wir nicht direkt selbst verbessern, einfach deshalb, weil wir nicht in der Entscheidungsposition dazu sind.

Aber: Jeder von uns hat irgendwelche Möglichkeiten, zur Beseitigung von Missständen beizutragen.

„Wenn Du denkst, Du seist zu klein, um etwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Stechmücke in Deinem Zimmer herumfliegt“

…erinnerte uns der Dalai Lama.

Meine „Warum-nicht-Fragen“

  • Warum lassen wir es zu, dass in Massentierhaltung Tiere gequält werden ?
  • Warum lassen wir es zu, dass riesige Ökosysteme zerstört werden, um beispielsweise Soja anzubauen, um die Massentierhaltung zu ermöglichen ?
  • Warum lassen wir es zu, dass in Führungspositionen in Unternehmen und in der Politik Menschen agieren, die nicht das Gemeinwohl, sondern lediglich ihren persönlichen Gewinn oder den Gewinn weniger im Fokus haben ?
  • Warum schaffen wir es nicht, generelle Tempolimits auf deutschen Autobahnen einzuführen, obwohl wir wissen, dass es gut für die Umwelt wäre, gut für die Menschen und dass es am Zeitfaktor der Fahrtdauer so gut wie nichts ändern würde ?
  • Warum bauen wir immer mehr Kohlekraftwerke, Windkraftwerke und Atomkraftwerke, anstatt auf wirklich jedes Hausdach eine Solaranlage zu installieren ?
  • Warum bringen wir unseren Kindern im Sportunterricht nach wie vor „höher, schneller, weiter“ bei, anstatt sie innerhalb ihrer Möglichkeiten zur Bewegung zu motivieren ?
  • Warum sind „Selbstreflexion“ und „Meditation“ nicht längst Schulpflichtfächer, obwohl bewiesen ist, dass damit die Menschen entspannter und kooperativer werden ?
  • Warum lassen wir zu, dass Getränke in Plastikflaschen verpackt werden, die nach dem Gebrauch geschreddert werden, anstatt vernünftige Pfandsysteme zu etablieren, die eine Kreislaufwirtschaft ermöglichen ?
  • Warum werben sportliche „Vorbilder“ wie Profifußballer mit Getränken und Speisen, die nachweislich für Ungesundheit und Übergewicht verantwortlich sind ?
  • Warum ist Religion nicht Privatsache, sondern in unserem säkularen Staat eng verwoben mir dem Staat selbst ?
  • Warum brauchen wir Jahrzehnte für die Digitalisierung, obwohl der Ausbau digitaler Infrastrukturen in wenigen Jahren möglich gewesen wäre ?
  • Warum privatisieren wir wichtige Allgemeingüter wie Wasserversorgung, Stromversorgung, Verkehrsinfrastruktur, Gesundheitswesen und digitale Infrastruktur ?
  • Warum lassen wir zu, dass „Reiche immer reicher“ und „Arme immer ärmer“ werden und fördern so die Konzentration von Macht auf immer wenigere ?
  • Warum fördern wir nicht mehr Diversität in der Wirtschaft sondern lassen zu, dass unsere politischen Entscheidungen tendenziell mehr Konzernen helfen, als Kleinunternehmen und Selbstständigen ?
  • Warum ist unser Bildungssystem noch nicht auf einem modernen Stand und orientiert sich an wissenschaftlichen Erkenntnissen der Neurowissenschaften ?
  • Wieso werden Gemüse und Obst noch immer in Plastikschalen verpackt verkauft ?
  • Warum verdient ein Vorstandsvorsitzender ein tausendfaches dessen, was ein Krankenpfleger verdient ?
  • Wieso haben wir kein Transparenzgesetz, das die Verbindungen von politisch Verantwortlichen zu deren Zusatzeinkünften und Geschäftsverbindungen zeigt ?
  • Warum werfen Menschen ihren Müll einfach in die Natur anstatt in den nächsten Mülleimer ?
  • Warum fördern wir die Elektromobilität, die in ihrer Ökobilanz genauso schlecht ist, wie die Verbrennermobilität und warum fördern wir nicht wirkliche Alternativen wie ÖPNV, Wasserstofftechnologie und Dinge, die wir heute noch nicht kennen ?
  • Warum beschäftigen wir uns tagelang mit den „Leid von einzelnen Promis“, anstatt uns mit dem Leid der Millionen hungernden, vertriebenen und geschundenen Kinder weltweit zu beschäftigen ?

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