Stirbt der Wald, sterben wir.

saftiges Waldgrün trifft Waldbach

Spür die Magie des Waldes – wir sind nicht Rotkäppchen

🌳 Wälder sind gefühlt das letzte Stückchen verwunschene Erde.

Hier scheint in der Fantasie alles möglich. Würde von links ein Wichtel kreuzen, ich würd mich vermutlich nicht mal wundern.

Jeder Zentimeter hier ist der Stoff, aus dem Fabeln gesponnen werden.

Jedes Molekül ist das Material, aus dem Geschichten entstanden sind.

Der Wald macht manchen Angst. Vielleicht weil man hier mit sich selbst alleine ist. Hier muss man sich nur mit sich selbst auseinandersetzen.

Es ist so schade, dass der Wald in vielen der Geschichten so negativ erwähnt ist.

Uns frisst kein Wolf und die böse Hexe kocht heute bestimmt vegan.

Finstere Darstellungen abseits der Waldwege sind uns allen aus Kindertagen bekannt.Diffuses Gefühlschaos bei später Stunde kennen vermutlich auch viele, selbst wenn rational so klar ist, dass Drachen nicht in Wäldern leben und Problembären nicht durch unsere Wälder streifen dürfen.

Wir sind nicht Rotkäppchen, welches sich vorm bösen Wolf in acht nehmen muss.

Hier, an diesem kleinen Bachlauf werden sich am Abend Fuchs und Hase gute Nacht sagen. Die Theke des Waldes wird nächtlich sicher frequentiert von allerlei Getier. All jene, die tagsüber lieber im Dickicht schlummern, werden hier ihren Durst löschen. Vielleicht werden die Waldbewohner Geschichten erzählen. Von den komischen Menschen, die wieder mal durch ihren Wald gestreift sind. Von den Idioten, die ihren Müll unachtsam fallen ließen. Vielleicht werden die Tiere des Waldes hier an ihrer Waldbar sitzen und über uns lachen – wie über den seltsame Typ mit der Kamera.

Die größte Gefahr für den Wald ist der Mensch selbst. Nicht umgekehrt.

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