„Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist wie sie ist“

Foto in sw: Labyrinth aus Wurzeln

Heute Mittag hatte ich einen altbekannten Ohrwurm.

Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist wie sie ist, es wär nur deine Schuld wenn sie so bleibt“ (Die Ärzte – Deine Schuld).

Den teile ich gern mit euch, und ich hoffe, er rappelt ordentlich in den Ohren (das ist der Zeitpunkt wo du headbangend durch die Wohnung schwoofen darfst, die Pommesgabel ‚gen Himmel erhoben….)

Aber was ist eigentlich das Richtige oder das Falsche, wenn die Welt aus so vielen Labyrinthen besteht, wie hier dieser augenscheinlich chaotische Wurzelhaufen?

Wo sind Anfang und Ende?

Wo ist welche Abzweigung für „das bessere“ und gibt’s das überhaupt denn hat nicht jeder sein eigenes „besser“? Patentrezept fürs Durchschreiten eines Labyrinths? Hast Du eines?

Nur eines ist klar: irgend eine Entscheidung fällt man.

Immer.

Für ein individuelles „besser“? Wissen wir oft erst hinterher. Umwege, Abzweigungen, Geröll. Hat keiner gesagt, dass „besser“ gleichzusetzen mit „einfach“ wäre.

Jeder Atemzug ist die Aufforderung. Wir scheuen uns vor Sackgassen, Ehrenrunden und Unüberschaubarem. Aber wenn wir stehen bleiben, passiert genau: nichts.

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