Fragil.

Behinderter Falter

Würde ich ein Lexikon, schreiben würde hinter dem Wort „fragil“ der Flügel eines Schmetterlings abgebildet sein. Die hauchdünnen, zart-gepuderten Flügelchen, die bei nahezu jeder Berührung zu reißen drohen – mir fiele spontan nichts ein, was ähnlich zerbrechlich wäre.

Dieser Falter ist der Beweis für Fragilität, aber auch für die Unbeugsamkeit, sein Lebensjahr „vollzumachen“. Ein paar warme Monate bleiben ihm noch. Ob er weiß, wie vergänglich er ist und wie sehr sein Leben täglich an seidenen Flügeln hängt?

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