Himmel und Erde

St.-Michel-Carnac-Kreuz

Irgendwo im nirgendwo. Es scheint, als würde die Kapellenspitze den Himmel berühren wollen. Links und rechts von eine weite Landschaft, bestückt mit allerlei Gestrüpp, Sträuchern und wilder Landschaft. Der helle Pfad, über den man die Kapelle erreichen kann, wirkt gepflegt.

Verwittert blättert die Farbe der Kapelle an vielen Stellen ab. Der ein oder andere Riss im Mauerwerk wirkt wie Falten auf gealterter Haut. Der Blick über die Weiter der Landschaft scheint unendlich. Kein Berg, kein Bauwerk versperrt die Sicht.

Als würde die Kapelle wie ein alter Mönch auf einem Berg nur für sich sein wollen. Versunken in Meditation und ganz nah bei ihrem Gott. In der Ruhe liegt die Kraft. Totenstille. Nur das Knarzen der Schuhe auf dem Weg ist vernehmbar.

Die Statue auf dem Weg zur Kapelle ist mindestens so verwittert wie die Kapelle an sich. Details lassen sich nur noch erahnen. Der Wind tut hier oben sein übriges. Radikal zernagt er, was er zernagen kann.

Der Charme Frankreichs findet sich in jedem noch so kleinen Stein. Schulterzuckend: es ist auch unperfekt schön hier.

C’est la vie!

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