Aufbruchstimmung

Strand Orzola

In Gedanken umspült das kühle, salzige Nass meine nackten Füße. Mit den Augen den Horizont suchend abtasten. Die Suche nach der unbekannten Oase, die Trauminsel, der Wohlfühlort, gebacken aus meinen Träumen.

Feinster Sandstrand, der die Füße leicht einsinken lässt. Strahlend blau -türkises Wasser. Muschelschalen. Die sanften Wellen umspülen kleine Steine und Schätze des Meeres. Jede kleine Welle nimmt ein Stückchen Strand mit und gibt ein bisschen mehr von dem preis, was es so mit sich trägt. Facettenreiche Muschelfragmente, geschliffenes Glas, handschmeichelnde Steine und ausgewaschenes Holz. Frischen Kokosnüssen und exotische Früchte.

Irgendwo da draußen ist dieser Ort, der so friedlich da liegt. Vielleicht in einer Bucht. Vielleicht als ein einziger Hügel, umzäunt von Palmen. Vielleicht sind es auch zwei Hügel.

Vielleicht liegt sie geschützt umgeben von gefährlich-spitzen Felsen, die wie Speere aus dem Wasser ragen.

Dieser geschützte Ort hat schon viele Parallelen mit dieser Bucht in Lanzarote.

Ok, den Geschmack von Kokosnuss und Ananas werde ich hier nicht finden…

Aber unberührte Natur, friedliche Stille, das meditative Rauschen des Meeres, die schäumende Gischt, die sich am Strand und an den Steinen bricht. Sachen suchen. Sachen finden. Das geht überall dort, wo das Meer auf einen Strand trifft. Auch ohne feiner Sand unter den Füßen.

Vielleicht ist es die Sehnsucht nach der Klarheit oder Reinheit. Nach dem rohen, ungeschliffenen Ort, an dem niemand zuvor gewütet hat. Eine wahr werdende Traumreise…

Ob man dabei auf einem Felsen sitzt und in die Ferne blickt, oder ob man von seinem Balkon aus träumt, ist völlig egal. Hauptsache, man kann das Meer förmlich riechen.

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