Zauberpfade

Eintauchen in die Magie der Vergangenheit. Ein Spaziergang durch historische Monumente lädt die Gedankenwelt ein, sich in märchenhafte Ideen zu verstricken.

Wie viele abertausend Menschen durch diesen Torbogen gegangen sind? Wie viele Entscheidungen auf diesem Weg getroffen wurden, die am Ende tiefgreifend für die Gesellschaft waren? Verwunschen sind so manche Pfade, die zu Burgen, Schlössern oder Ruinen führen. Je verwilderter, umso einladender, Verwildert, das ist irgendwie „roh“, ursprünglich. Die Magie liegt in den vielen kleinen Details. Pflanzen, die auf dem Mauerwerk wachsen. Unverfugte Mauern, in denen sich in der Sonne gelegentlich kleine Eidechsen und Insekten tummeln. Wurzeln, die sich ihren Weg zwischen den Bruchsteinen suchen, wie ein feines Labyrinth Laub liegt wie eine weiche Decke auf dem Pfad. Geht man darüber, raschelt und knistert es unter den Füßen. Durch den Bogen zu gehen, hat etwas würdevolles. Fast majestätisch.

Die Energie jeder Ruine oder Burg ist anders. Manche Ruine wirkt schüchtern oder ruhig, Verborgen hinter verwilderten Bäumen und Hügeln. Andere wirken mystisch, als würden sie gern Geschichten erzählen. Wieder andere sind majestätisch, respektvoll, erhaben.

Satt sehen kann man sich glaub niemals. Man entdeckt immer wieder Neues in all dem alten, was unbedingt noch für die Ewigkeit festgehalten werden will.

Kein Stein ist hier wie der andere. Keine Fuge hat den gleichen Abstand. Genau das ist Teil der Magie. Der Bogen würde mit akkuraten Steinen bestimmt keine Märchen erzählen.

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