Die besten Alternativen zu Social-Media

Social-Media - es geht auch ohne Social-Media

Sicher hast Du es schon mitbekommen, dass ich ein eher zurückhaltendes Verhältnis zu Social-Media-Markting habe.

Warum ? Die Kurzfassung ist: Ich halte es für die meisten Selbstständigen für zu viel Aufwand bei zu wenig Ertrag / Return on Invest.

Etwas intensiver kannst Du meine Überlegungen in diesem Blogbeitrag nachlesen.

Hier möchte ich Dir die besten Alternativen zum Social-Media-Marketing aus meiner Sicht vorstellen.

Was verstehe ich unter „Social-Media-Marketing“ im Zusammenhang mit Onlinemarketing für Selbstständige & kleineren Firmen ?

Social-Media-Marketing in diesem Zusammenhang bedeutet:

  1. Social-Media-Community aufbauen (viele Follower generieren).
  2. Diese permanent mit Content versorgen (den sie dann liken und weiter verteilen >>> viral gehen lassen.
  3. Mit Deiner Social-Media-Community interagieren (akquirieren, loben, Fragen beantworten, auf Bullshit reagieren, kuscheln…).
  4. Deine SM-Community zum Kaufen auffordern.

Das alles kostet viel Zeit und Energie und hat eine sehr kurze Halbwertszeit, da der Algorithmus der SM-Plattform ständig nach Erneuerung schreit, damit Du bei Deiner Community im Gedächtnis bleibst.

„Ein bisschen Social-Media“ ist wie „kein Social-Media“ – Du kannst es auch lassen !

Das sind die besten Alternativen zu Facebook, Instagram & Co….

Wenn Du – wie ich – auf all das keine Lust hast und lieber ohne das ganze Social-Media-Gehampel online Kunden und Aufträge gewinnen möchtest, kannst Du aus diesen Alternativen diejenige oder eine Kombination mehrer auswählen, um erfolgreich online mitzuspielen.

SEO / Suchmachinenoptimierung

SEO ist aus meiner Sicht nach wie vor der allerbeste Lieferant von Websitebesuchern, den es gibt.

Im Gegensatz zu einem Post auf Social-Media oder einer geschalteten Anzeige (Ad) auf einem Social-Media-Kanal oder in einer Suchmaschine, wirk SEO permanent und langfristig.

Ziel von SEO ist es, mit den Suchbegriffen, nach denen Deine potenziellen Kunden suchen, in Suchmaschinen ganz oben in der Liste, am besten auf Seite 1 angezeigt zu werden.

SEO kostet keine regelmäßigen Gebühren, ist aber nicht „umsonst“, denn Du musst ein wenig Know-How und Fleiß reinstecken.

Da SEO etwas komplex ist, solltest Du das Thema nicht blauäugig angehen und Dir zum Start kompetente Hilfe holen, um auf das SEO-Pferd erstmal drauf zu kommen.

Wenn es dann mal läuft, ist es eher vergleichbar mit einem Kamel, als mit einem Pferd, denn es hat über lange Strecken immer einen sicheren Tritt und genug Treibstoff für viele Meilen an Bord.

Content erzeugen / bloggen

Suchmaschinen lieben Content. Content erzeugt man am leichtesten durch bloggen, als das Verfassen von inhaltsstarken Artikeln. Entgegen landläufiger Meinung müssen das auch keine „Bücher“ oder „Essays“ sein. Regelmäßiges Schreiben von hilfreichen Artikeln in Kombination mit SEO ist der beste Besucherstrom-Lieferant für Deine Website, den ich kenne.

Aber Achtung: Ohne SEO-Maßnahmen auf Deiner Website / Deinem Blog kann auch der beste Content im Vergleich zum Schrott, den Dein SEO-optimierender Mitbewerber schreibt, in der Suchmaschine niedriger gerankt sein.

Anderswo mitreden / mitdiskutieren

Gibt es Onlineforen, in denen Deine Meinung / Dein Fachwissen hilfreich sein kann ?

Klinke Dich dort ein und diskutiere mit. Sorge dafür, dass Du dabei immer einen Link auf Deine Website hinterlässt (am besten auf einen geistreichen Blogartikel, der zu dem Thema passt).

SEA / Anzeigen in Suchmaschinen schalten

Am besten wird Deine Werbeenzeige dort gesehen, wo jemand nach etwas sucht, was Du anbietest.

Erst wenn jemand darauf klickt um z.B. zu Deiner Website zu gelangen, zahlst Du etwas dafür.

Nach aktuellen Zahlen ist das in etwas 60% aller Fälle immer noch die Suchmaschine (davon zu 90% Google – zumindest in Deutschland).

Bei Produktuschen stimmen die Zahlen nicht ganz; hierfür wird auch gerne „Amazon“ genutzt. Aber auch da kannst Du Anzeigen für Deine Produkte schalten.

Im Gegensatz zu Werbeenzeigen in Sozialen Netzwerken, wo Du – wie bei der Fernsehwerbung – immer auch einen hohen Streuverlust hast, wird Deine Werbeanzeige in der Suchmaschine nur genau dann angezeigt, wenn jemand nach dem sucht, was Du auch bewirbst.

Aber Achtung: Suchmaschinenwerbung kann sich zu einem echten Eurograb verwandeln, wenn Du nicht mindestens diese 2 Dinge beachtest:

  1. Schalte keine Anzeige, ohne dass Du die Klicks genau auf eine spezielle Landingpage leitest. Auf dieser muss der Klickende sofort das beworbende Thema wiederfinden UND am Ende muss er es auch kaufen können, bzw. Kontakt zu Dir aufnehmen können, oder einen Termin buchen o.ä.
  2. Die Einrichtung und vor allem die Auswahl der Keywords der Anzeige sollten sehr sorgfältig erfolgen, da die Anzeige sonst zu viel streut und Geld verbrennt.

Werbung in Sozialen-Netzwerken

Wie auch in Suchmaschinen kannst Du in Sozialen-Netwerken Werbeenzeigen schalten. Das Prinzip funktioniert ähnlich, wie bei Suchmaschinenwerbung. Allerdings werden die Anzeigen nicht anhand von konkreten Suchen ausgespielt, sondern auf Basis des vom SM-Algorithmus „vermuteten“ Interesse desjenigen, dem die Anzeige gerade angezeigt wird.

Conversion-Optimierungen auf Deiner Website

Für mich ist der beste Endpunkt Deiner Onlinemarketingaktivität immer Deine Website oder Dein Onlineshop (was ja auch nichts anderes ist, als eine Website).

Nach meiner Beobachtung verspielen viele Selbstständige ein Riesen-Umsatzpotenzial, weil ihre Websites überladen sind, unübersichtlich und nicht verkaufsorientiert aufgebaut sind.

Die Kunst, einen Websitebesucher in einen Kunden zu verwandeln, nennt man im Onlinemarketing „Conversion“ und deren Vervollkommnung „Conversion-Optimierung“.

Ich bin sicher, dass Deine Energie in die Kombination von Suchmaschinenoptimierung und Conversionoptimierung Deiner Website besser investiert ist, als in den 25.000ten Social-Media-Post (den doch niemand außerhalb Deines Freundeskreises liest).

Registriere Dich auch in starken Fachforen und in Onlineverzeichnissen

Dieser Tipp kommt wie der vorherige auch aus dem Bereich des so genannten „Guerillamarketings“.

Starke Onlineverzeichnisse sind z.B. „Die Gelben Seiten“ oder lokale Verzeichnisse.

Trage Dich dort ein, zumindest so lange es kostenlos für Dich ist und Du einen Link zu Deiner Website setzen kannst.

Sobald die Geld wollen, würde ich mindestens 8x darüber nachdenken, ob des das wert ist (nach meiner Erfahrung meist nicht).

Du kannst das einfach selbst testen: Google doch mal nach etwas, wonach auch Deine potenziellen Kunden googlen würden. Taucht ein öffentliches Verzeichnis oder eine Plattform dann öfter in den Suchergebnissen auf, hast Du schon mal einen guten Hinweis darauf, ob es sich für Dich lohnen könnte, Dich dort zu listen.

E-Mailmarketing – E-Mail-Listen-Aufbau

E-Mailmarketing ist zweifelsohne eine der wirsamsten Werbemöglichkeiten, wenn Du eine große Zahl legal gesammelter E-Mailadressen IN DEINER ZIELGRUPPE besitzt.

Aber Achtung: Unterschätze den Aufwand zum Aufbau einer legalen E-Mail-Liste nicht !
Meist beginnt sie damit, dass Du Werbeenzeigen schaltest und endet damit, dass Du bloggst…

Pinterest

Pinterest ist für viele, eher produktorientierte Angebote sicher eine interessante Ergänzung.

Pinterest ist kein Soziels Netzwerk, sondern eine optische Suchmaschine.

Du kannst dort Deine Angebote zeigen und Menschen können sich Merklisten zusammenstellen, die dann Deine Angebote enthalten können.

Es lohnt sich sicher, sich das mal anzuschauen, wenn Du physische Produkte oder Handwerksleistungen anbietest.

Sind das alle Alternativen zu Social-Media-Marketing ?

Nein, natürlich nicht ! Es gibt noch viele weitere Möglichkeiten des Onlinemarketings, wie Bannerwerbung, Anzeigenschaltung bei (Online)-Zeitungen, Youtube-Marketing u.s.w.

Aus meiner Sicht sind die oben genannten Alternativen zum dauernden Social-Media-Gehampel aber die effektivsten, effizientesten und diejenigen mit den nachhaltigsten Erfolgsaussichten.

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