Kategorie Archiv: Ein Foto – ein Gedanke

In dieser Kategorie findest Du Gedanken, die zu manchen Fotos enstehen.

Sie können philosophisch, erheiternd, betrübt oder ermahnend sein.

Ich hoffe, sie tragen in irgendeiner Weise dazu bei, die Welt ein bisschen besser zu machen.

Ohne Abstellgleis

Dort, wo sie steht, wächst zunehmend Gras darüber. Gut möglich, dass der Baum und umliegendes Grün sie in ein paar Jahren zugedeckt hat. Einige Äste des Baumes liegen auf ihrem Dach. Vielleicht will er ihr so Trost spenden, nun zum alten Eisen zu gehören?

Der verwunschene Garten

Garten kümmerte, wurde alt und älter. So begann die Hecke, zunehmend die Sicht auf den Zaubergarten zu versperren, in dem viele Jahre rauschende Feste gefeiert wurden und wo so viele Menschen zusammen kamen um miteinander Zeit zu verbringen.

Grün grün grün sind alle meine Kleider

Grün macht ja so oder so gute Laune – ob an einem Bau wie diesem, oder inmitten von Wald. Drumherum wächst und gedeiht es ungehindert von Rasenmähern und Heckenscheren. Beides ist schon lange nicht mehr da gewesen. Die Natur freut es sich hier ungestört Ausbreiten zu können. Grün macht ja so oder so gute Laune – ob an einem Bau wie diesem, oder inmitten von Wald. Drumherum wächst und gedeiht es ungehindert von Rasenmähern und Heckenscheren. Beides ist schon lange nicht mehr da gewesen. Die Natur freut es sich hier ungestört Ausbreiten zu können.

Abenteuerspielplatz

…wie geil wäre hier ein Konzert? Oder eine Vernissage? Oder einfach ein Basar für Steh-rum-sels, Omas alte Sammeltassen, Vintage-Taschen und staubigen Büchern? dazu Puderzucker-Waffeln und dampfender Kaffee. Die Idee fühl ich grad‘ so sehr.

Enten hausen

Alte Ente in Bordeaux

Einmal den Asphalt unter den Rädern spüren. Sehnsuchtsort Straße. Stattdessen in die Ecke gestellt und vergessen. Die Staubschicht erzählt Geschichten. Der müde Lack auch. Was einst in Hochglanz poliert in der Garage stand und von Liebhabern gehegt und gepflegt wurde, fällt nun der Vergessenheit zum Opfer.

Domino

jüdischer Friedhof FFM

Die bereits gekippten Grabsteine lehnen lässig an ihrem Vorder- oder Nebenmann. Fast so, als wollten sie keck zu etwas auffordern. Millimeterweise scheint hier Bewegung im Boden zu sein.

Rapunzelbaum

Nachdenklich wiegen sich die vielen Äste im seichten Wind, als wollten sie den Schmerz der Welt betrauern. Vielleicht nennt man sie deswegen Trauerweide. Kleine, trockene Blätter lösen sich und lassen sich davon tragen, wie Tränen. Dramatisch rauscht das Blattwerk, bis es wieder, Ermangelung eines Luftstoßes, zum Stillstand kommt.

Großstadtdschungel

Die grüne Seite der Großstadt gibt einem das geborgene Gefühl von Waldbaden. Flanieren im Alltagstrubel. Abschalten. Ausschalten. Die Hektik in Anzug und Krawatte vergessen. Die Seele der Natur in sich spüren. Das Dauerrauschen der Straßenbahnen und Autos, das Dauerklingeln in den Ohren verklingen lassen.

Zauberpfade

Die Magie liegt in den vielen kleinen Details. Pflanzen, die auf dem Mauerwerk wachsen. Unverfugte Mauern, in denen sich in der Sonne gelegentlich kleine Eidechsen und Insekten tummeln. Wurzeln, die sich ihren Weg zwischen den Bruchsteinen suchen, wie ein feines Labyrinth

Brösel der Geschichte

Tief im Nebel versunken schläft eine Burg ihren seit Jahrhunderten währenden Dornröschenschlaf. Mit jedem Jahr schwindet mehr und mehr dieses historischen Bauwerks. Der Putz bröckelt, die dicken Steinmauern zerfallen in ihre Bestandteile.